zum Inhalt | zur Unternavigation | zur Hauptnavigation | Hilfe

Familie - kleinste Einheit der Gesellschaft


Familie zwischen Tradition und Selbstverwirklichung

Die traditionelle Familie Mama und Papa - natürlich verheiratet - mit ein oder zwei Kindern war in den letzten Jahrzehnten das Ideal nach dem ein Großteil der Bevölkerung gestrebt hat und immer noch strebt. Eine wesentliche Veränderung hat sich mit der geänderten Rollenzuschreibung für Frauen ergeben. Früher Hausfrau und Mutter bringen Familienfrauen heute häufig ihre Ressourcen in die Arbeitswelt mit ein. Im Gegenzug machen mittlerweile auch Väter von ihrem Recht auf Elternurlaub Gebrauch. Es gibt einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Und das Schlagwort Kinderbetreuung hat in Zeiten niedriger Geburtenraten an Stellenwert in Politik und Gesellschaft gewonnen.

In Illingen finden Familien vielfältige Unterstützung und Förderung - von der Beratung für werdende Eltern über ein umfangreiches Betreuungsangebot für die Kleinsten bis zu den verschiedensten Schultypen. Eines der wichtigsten Ziele der Gemeinde Illingen ist es, Familien als die kleinste Zelle der Gesellschaft in allen Lebenslagen partnerschaftlich und helfend zur Seite zu stehen. Familienkarte, flexible Betreuungszeiten, erschwinglicher Wohnraum und gute Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind Teile einer optimalen Lebensqualität und Lebensfreude für Groß und Klein.

Dieser Forderung ist sich die Gemeinde Illingen schon lange bewusst. So hat sie bereits im Jahr 1998 an einem bundesweiten Wettbewerb Familienfreundliche Städte und Gemeinden teilgenommen und ihre Aktivitäten transparent für alle dargestellt. Gestaltende Politik unter dem Leitbild von Ökologie, Familienfreundlichkeit und Zukunftsorientierung.


Förderung von Familien mit geringem Einkommen

Ministerin Kramp-Karrenbauer: „Auch kinderreichen Familien mit geringem Einkommen steht gemeinsamer Urlaub zu“
Mit einer Förderung des Familienministerium können auch in diesem Jahr wieder kinderreiche Familien mit einem geringen Einkommen gemeinsam Urlaub machen. Da die Sommerferien bereits am 24. Juni beginnen, sollten die Anträge zur Familienferienmaßnahme zeitnah eingereicht werden. „Vielen Familien ist aus finanziellen Gründen ein gemeinsamer Urlaub abseits von Alltagsbelastungen oft nicht möglich. Es ist mir als Familienministerin wichtig, dass auch kinderreiche Familien mit geringem Einkommen miteinander die Ferien verbringen können“, erklärt Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Bezuschusst werden Urlaube von zwölf bis 21 Tagen, die in familienfreundlichen Einrichtungen wie beispielsweise anerkannten Familienferienstätten, Ferienwohnungen, auf Bauernhöfen, Campingplätzen in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland (inklusive spanisches Festland und Südtirol) verbracht werden.
Ministerin Kramp-Karrenbauer: „Das Angebot ist nicht auf die Sommerferien beschränkt und richtet sich an Familien mit mindestens drei, beziehungsweise Alleinerziehende mit mindestens zwei Kindern. Außerdem unterstützen wir auch Familien mit mindestens einem Kind, denen ein Familienmitglied mit einer Behinderung ab 60 Prozent angehört.“ Bezuschusst werden nur Familien, deren Kinder nicht volljährig sind, es sei denn, diese befinden sich in Schul- oder Berufsausbildung. Dann liegt die Altersgrenze bei 25 Jahren. Um eine Förderung zur Familienferienmaßnahme zu erhalten, darf eine Familie mit drei Kindern über ein monatliches Nettoeinkommen von bis zu 2.130 Euro und Alleinerziehende mit zwei Kindern von bis zu 1.450 Euro, zuzüglich bis zu 100 Euro Härtefallregelung, verfügen. Kindergeld, der Mindestbetrag des Elterngeldes sowie Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung zählen nicht als Einkommen. Beim Vorliegen der übrigen Antragsvoraussetzungen wie Antragsfrist, Feriendauer und Ferienort, kann den Familien bei einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt eine Zuwendung von bis zu 615 Euro beziehungsweise 496 Euro, also 41 Euro beziehungsweise 33 Euro täglich, gewährt werden. Die Anträge sind bei den Trägern (Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk, Caritasverbände) zu stellen und müssen vor Beginn der Maßnahme dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport vorgelegt werden. Die Antragsfrist ist dabei zu beachten.
Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten für Familienferien sind im Familienministerium unter Telefonnummer: 0681 – 501 3108 erhältlich. Dort können interessierte Familien auch den Ferienkatalog der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienerholung „Urlaub mit der Familie“ 2011/2012 bestellen. Die Broschüre enthält Kurzbeschreibungen und Kontaktdaten von 107 gemeinnützigen Familienferienstätten in Deutschland.


Familienbroschüre

Die neue Familien-Broschüre der Gemeinde Illingen können Sie hier downloaden. (pdf, 550 kb)


Familienkarte

Die Familienkarte wird an Familien ausgegeben, die beim Einwohnermeldeamt der Gemeinde Illingen mit erstem Wohnsitz registriert sind. Sie gilt ab Ausstellungsdatum ein Jahr und nur in Verbindung mit einem amtlichen Personal- bzw. Kinderausweis. Sie berechtigt zu einer Eintrittsermäßigung bei allen Einzelkarten des Hallen- oder Freibades. Sie gilt weiter bei allen Veranstaltungen, bei welchen eine Ermäßigung nicht ausdrücklich ausgeschlossen und die Gemeinde Illingen alleinige Veranstalterin ist.

Information: 409153 oder 54 Bürgerbüro Gemeinde Illingen.


Maya und Willi

Babysittervermittlung

Der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Eppelborn-Illingen e.V. bietet mit Unterstützung der Gemeinde Illingen erstmalig eine BabysitterInnenvermittlung für junge Illinger Familien an.Diese Babysitterinnen sind in Umgang und Pflege von Säuglingen und Kleinkindern, erste Hilfe, Kinderunfallsicherheit sowie sozial- und spielepädagogisch geschult und können für eine Aufwandsentschädigung von 5,00 Euro/Stunde über folgenden Telefonanschluss bei der Gemeinde Illingen gebucht werden: 06825/409127. Eltern und Babysitterinnen bereiten ein erstes Kennenlernen gemeinsam vor und schließen in allen wichtigen Fragen eine schriftliche Vereinbarung ab. Alles Wesentliche hierzu hat der Kinderschutzbund in einer kleinen Broschüre zusammengefasst, die ebenfalls unter der angegebenen Telefonnummer bestellt werden kann.Zeitflexibilität ist für Familien und Erziehende ein wichtiges Gut geworden. Die Gemeinde Illingen und der Deutsche Kinderschutzbund e.V. freuen sich, einen weiteren kleinen, aber feinen Baustein in der Kette der kommunalen Familiendienstleistungen aus der Taufe heben zu können.


Preise und Zeiten der Kindertagesstätten in der Gemeinde Illingen

Der qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Ausbau von Betreuung für Kinder ist ein wichtiger Beitrag zur Innovationsfähigkeit unseres Landes und damit auch unserer Gemeinde. Gute Betreuung und frühe Förderung ermöglichen Kindern gute Chancen und ihren Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Am Aufbau eines bedarfsgerechten Angebotes für alle Altersgruppen arbeiten wir. Ziel ist dabei ein Angebot zu knüpfen, das folgendes vorsieht: zeitlich flexibel, bezahlbar und vielfältig. Das Betreuungsangebot für unter dreijährige Kinder wird derzeit bundesweit verbessert, das Angebot der Ganztagsbetreuung für Kindergartenkinder erweitert. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten versuchen wir einen hohen Versorgungsgrad zu erreichen.
Die derzeit in der Gemeinde Illingen bestehenden Angebote und deren monatliche Elternbeiträge erhalten Sie nachfolgend:

Kindergarten St. Stephanus Illingen
evangelischer Kindergarten Uchtelfangen
katholischer Kindergarten Uchtelfangen
katholischer Kindergarten Wustweiler
katholischer Kindergarten Hüttigweiler
katholischer Kindergarten Hirzweiler/Welschbach

Krippenplätze
Kindergarten St. Stephanus Illingen
katholischer Kindergarten Wustweiler
katholischer Kindergarten Hüttigweiler
katholischer Kindergarten Uchtelfangen

Freiwillige Ganztagsschulen
Übersicht Illingen, Uchtelfangen und Hüttigweiler


Innerfamiliäre Gewalt

Gemeinsam mit der AG Frauen im Kriminalitätsbeirat arbeitet die Frauenbeauftragte der Gemeinde Illingen seit 1997 am Thema. Anerkannt wurde die Arbeit 2001 mit einem von ZONTA e.V. ausgelobten Preis, gefolgt vom Sonderpreis des Innenministers des Saarlandes im Bereich der Prävention. Seither wird kontinuierlich weitergearbeitet und mit der gesetzlichen Grundlage des Wegweisrechtes (Wer schlägt muss gehen) fühlt sich die AG in ihrer Arbeit bestätigt. Einen neuen Blickwinkel geht die AG jetzt mit der Arbeit für Kinder aus gewalterfahrenen Familien an.

www.frauenbeauftragte-saarland.de
www.saarland.de/11534.htm


Mehr Schutz für Kinder von Misshandlung

Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Kinder bis sechs Jahre werden in Deutschland vernachlässigt. Dem Statistischen Bundesamt zu Folge stieg die Zahl der Kinder, die Jugendämter in Obhut nahmen, zwischen 1995 und 2005 um 40 Prozent.
Die Anzeigen wegen Vernachlässigung oder Misshandlung von Kindern haben sich seit 1990 fast verdreifacht – mit Sicherheit auch eine Folge der deutlich gestiegenen Aufmerksamkeit.
Und dennoch passiert es immer wieder. Irgendwo in Deutschland misshandeln und vernachlässigen Eltern ihr Kind oftmals bis zum Tod. Regelmäßig wird von Eltern berichtet, die für Tage oder Wochen ihren Nachwuchs mutterseelenallein in völlig verschmutzten kalten Wohnungen hilflos zurücklassen.
Im Sommer reagierte die Bundesregierung mit einem Doppelpaket. Das Kabinett verabschiedete das „Gesetz zur Förderung familiengerichteter Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“. Es ermöglicht, Gerichten sich schon in einem früheren Stadium einzuschalten, wenn „Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, Gefahren von ihren Kindern abzuwehren“. Dazu listet das Gesetz beispielhaft vielfältige Maßnahmen auf, die eingeleitet werden können – von der Verpflichtung, öffentliche Hilfen anzunehmen über den verpflichtenden Kindergartenbesuch der Kinder und die Einhaltung der Schulpflicht bis zum Kontaktaufnahmeverbot.
Familienministerin Ursula von der Leyen rief daneben ein „Nationales Zentrum Frühe Hilfe“ ins Leben, das regionale und kommunale Netzwerke fördern soll. Es besteht aus Hebammen und Ärzten sowie Kinder- und Jungendhilfe. Vor allem Hebammen werden als wichtige Größe in der Vorsorge bewertet, da sie frühestmöglich Gefahren beobachten können. Als besonders kritische Phase für das Kindeswohl gilt das erste Lebensjahr.
Das Netzwerk wird mit 3,9 Millionen Euro gefördert und hat seinen Sitz in Köln. Träger sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Deutsche Jugeninstitut.


Kindergärten, Schulen und Betreuungseinrichtungen

In hohem Maße fördert die Gemeinde Illingen Kindergärten, Betreuungseinrichtungen und Grundschulen. Durch die Zusammenlegung der Schulstandorte nach Illingen, Uchtelfangen und Hüttigweiler wird sich kurz- bzw. mittelfristig auch das Betreuungsangebot neu strukturieren. So ist beabsichtigt für Schüler und Schülerinnen an den verbleibenden Schulstandorten eine verlässliche Betreuung bis mindestens 16 Uhr zu gewähren.


Kindergeld - Elterngeld

Mehr vom Staat
Der Bundesfinanzhof hat ein elternfreundliches Urteil gefällt. Unter bestimmten Vorraussetzungen können danach volljährige Kinder trotz Vollzeittätigkeit weiterhin Kindergeld bekommen. Eltern werden durch diese neue Rechtssprechung besser gestellt. Mit dem Urteil vom 16. November 2006 (III R 15/06) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auch bei einer Vollzeittätigkeit während einer Wartezeit Kindergeld zusteht, wenn die Einkommensgrenze von 7.680 Euro insgesamt nicht überschritten wird.

Kindergeld trotz Antrags auf Exmatrikulation
Wenn ein Student einen Antrag auf Exmatrikulation stellt, verliert er nicht sofort seinen Anspruch auf Kindergeld. Dies geht aus einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz hervor. Eine Mutter klagte gegen den Zahlungsstopp des Kindergeldes und bekam Recht (Az.: 2 K 2214/05).

Adressen und Ansprechpartner/innen:

Schulhort Illingen
Träger: Katholische Kirchengemeinde Illingen
Tel. 06825/2690

Freiwillige Ganztagsschule Illingen
Träger: ASB
Tel. 06825/46290

Schulhort Uchtelfangen
Träger: Evangelische Kirchengemeinde
Tel. 06825/43215

Betreuende Nachbarschaftsschule
Träger: Evangelische Kirchengemeinde
Tel. 06825/43215

Betreuung von Schulkindern und Kindergartenkindern mittwochs 10.30 - 12.00 Uhr in Wustweiler
Träger: Katholische Kirchengemeinde Wustweiler
Tel. 06825/42232

Kindergarten Hüttigweiler
Frau Scherer
Tel. 06825/2745

Kindergarten Hirzweiler/Welschbach
Träger: Kath. Kirche Hirzweiler/Welschbach
Tel. 06825/410447



nach oben

Anzeige von PDF-Dokumenten

Um PDF-Dateien aufrufen und betrachten zu können, benötigen Sie das Programm Acrobat Reader von Adobe. Dieses können Sie kostenlos hier herunterladen.