Seniorenbeirat
Neues Verständnis vom Alter
Der Seniorenbeirat der Gemeinde Illingen hat eine Gesellschaft vor Augen, die den Lebensraum für alle Generationen in Illingen schafft. Er versteht sich nicht als egoistisch denkende Alterslobby oder Altenpartei. Der Seniorenbeirat steht für ein neues Verständnis vom Alter. Eine Lebensphase, die neue Freiheiten zulässt, neue Möglichkeiten für den Einzelnen und die Gesellschaft eröffnet. Er bietet sich der kommunalen Politik als Experte beim Thema Alter an, um Politik für Ältere mit Älteren zu diskutieren und zu gestalten.
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Auskunft erteilt:

Initiative „Ruhebankkataster“ des Seniorenbeirates Illingen ging von den beiden Firmeninhaberinnen Beyer und Barth aus
Anlässlich ihres 10jährigen Bestehens entschieden sich die beiden Chefinnen des Pflegedienstes Beyer & Barth gegen einen traditionellen „Tag der offenen Tür“. Sie wollten die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel lieber „ihrem“ Klientel zu Gute kommen lassen und entschlossen sich, eine Ruhebank zu stiften. Dieses Vorhaben stellten sie als Mitglieder des Seniorenbeirates der Gemeinde Illingen vor. Gerne wurde ihre Initiative aufgegriffen und ausgeweitet (Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe).
Der Pflegedienst „Beyer & Barth“ wurde am 1. März 1995 gegründet und beschäftigt neben den beiden Chefinnen, Frau Beyer und Frau Barth, noch acht weitere Pflegefachkräfte.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Pflege, Betreuung und Wundversorgung durch einen Wundmanager.
Dabei legen sie viel Wert darauf für die Patienten die nötige Zeit mitzubringen und dem Pflegebedürftigen möglichst die vertraute Fachkraft zur Verfügung zu stellen. Auch versuchen Beyer & Barth die Patienten solange wie möglich zuhause zu lassen und sie in ihrer vertrauten Wohnumgebung zu betreuen. Für individuelle Wünsche und Bedürfnisse ihrer Patienten sind sie offen und gerne bereit darauf einzugehen. So stellen zum Beispiel Flexibilität bei Terminen, Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen oder spezielle Beratungen keine Probleme dar.
Diese persönliche Qualifikation ebenso wie medizinisches Fachwissen ihrer Mtarbeiter/innen ist für Beyer & Barth sehr wichtig. Aus diesem Grund nimmt das Team regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, so zum Beispiel an einer Ausbildung als Fachkraft für Diabetes, Hospizhelfer oder Kinästhetik. Die derzeit laufende Fortbildung Kinästhetik beschäftigt sich mit dem Studium der menschlichen Bewegung, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich ist.
Des Weiteren arbeitet der Pflegedienst auch mit anderen Institutionen zusammen, wie zum Beispiel: Krankengymnasten, Logopäden, Friseure, Fußpflege usw.
Sehr stolz und sichtlich gerührt sind Frau Beyer und Frau Barth darauf, dass sie des Öfteren gute Resonanzen von ihren Patienten bekommen. So hat erst vor kurzem die Tochter einer Pflegebedürftigen, die sich zurzeit im Krankenhaus befindet, angerufen und erzählt, dass ihre Mutter über Heimweh nach dem Pflegepersonal klagt. Sie sei sehr zufrieden mit dem Pflegedienst, da die Pflegekräfte immer gut gelaunt seien und man keinen Zeitdruck bei ihnen verspürt.
Letztendlich hat ihre Initiative zur Aufstellung gespendeter Ruhebänke dazu geführt, dass sich auch spontan andere Sponsoren gefunden haben, die diesem guten Beispiel folgen. Wir werden in den kommenden Wochen weiter darüber berichten und Sponsoren vorstellen. Wer Interesse hat sich an der guten Sache zu beteiligen, kann sich unter Tel.Nr. 06825/409125 melden.
Auch die Firma TKP Krächan hat sich spontan dazu entschieden, die Initiative „Ruhebankkataster“ des Seniorenbeirates Illingen zu unterstützen. Der Leiter des Betriebs, Armin Krächan, war der Meinung, dass es auf dem Friedhof in Uchtelfangen zu wenige Sitzmöglichkeiten gäbe. Der Friedhof sollte als Ort der Besinnung und Begegnung für die Hinterbliebenen entsprechend gestaltet und eingerichtet sein. So nahm der Bauunternehmer die Möglichkeit, eine Ruhebank zu spenden, gerne wahr.
Die Firma TKP Krächan wurde 1979 mit 8 Mitarbeitern gegründet. Über die Jahre ist das Bauunternehmen sehr gewachsen und besteht heute aus 90 Mitarbeiter/innen. Der Betrieb versteht sich als Dienstleister rund um das Bauen und beruft sich dabei nicht nur auf seine handwerklichen Fähigkeiten. Mit den Kunden versucht das Team individuelle Pläne zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Neubau oder Instandsetzung, Rohbau oder Schlüsselfertigbau handelt. Das Bauunternehmen kann sich auf über 20 Jahre Entwicklung, Veränderung und Erfahrung stützen.
Haben auch Sie Interesse sich an dieser Initiative zu beteiligen? Dann können Sie sich gerne unter Tel.Nr. 06825/409125 melden.

Der Kommunikation zwischen Menschen kommt eine wichtige Bedeutung zu. Traf man sich früher auf der bereitgestellten Hausbank zum Plausch, so ist dies im Laufe der Zeit vielfach verloren gegangen. Außerdem spielte die Ruhebank eine große Rolle im Bereich der Erholung und Entspannung.
Aus diesem Grund nahm der Seniorenbeirat der Gemeinde Illingen auch gerne die erste gesponserte Bank des Pflegeteams Beyer und Barth entgegen. Die gespendete Bank ließ den Beirat nicht ruhen und er entwickelte die Idee zur Anlegung eines Bankkatasters. Dieses liefert einen Überblick über alle aufgestellten Bänke und deren Zustand. Die dazu gefertigte Landschaftskarte zeigt des Weiteren auf, wo evtl. noch Bänke fehlen und somit aufgestellt werden sollen. Aktives Sponsoring führte zu weiteren sieben Bankspenden. Innerhalb der Haushaltsberatungen der Gemeinde Illingen forderte der Beirat seinerseits ergänzend Mittel, die auch bewilligt wurden. In Absprache mit den Ortsräten können nun fehlende Standorte bestückt werden.
Fleißige Helfer hatte der Beirat in seiner Mitte. Sie erklärten sich bereit in tagelanger „Fußmarsch“arbeit alle Standorte zu erfassen und Mängel aufzunehmen.
Auch der Initiator des Katasters und Vorsitzende des Beirates, Karl-Philipp Meyer, machte sich auf den Weg. Er überprüfte für den Ortsteil Illingen alle Bänke. Dabei stellte er fest, dass nicht nur die Anlegung eines Bankkatasters sinnvoll erscheint. Ergänzend hierzu soll in gleicher Weise ein Fußwegekataster erstellt werden. Außerdem stellt er sich der Aufgabe das Kataster jährlich zu aktualisieren.
- Neben Karl Philipp Meyer (Illingen) waren für die Ortsteile unterwegs:
- Hüttigweiler – Walter Klos
- Uchtelfangen – Hans Schäfer
- Wustweiler – Rainer Spreitzer
- Hirzweiler/Welschbach – Dieter Klein
Die sach- und fachgerechte Pflege ist aufwändig und kostspielig. Neben den finanziellen Mitteln, die die Gemeinde zur Verfügung stellt, ist der Beirat auf Sponsoring angewiesen. Privatpersonen, Institutionen, Firmen oder Vereine können als Sponsoren/innen auftreten und die Aufstellung weiterer Ruhebänke unterstützen. Den bereits aktiven Sponsoren sagen wir an dieser Stelle herzlichen Dank.
Möchten auch Sie uns helfen den Menschen der Gemeinde eine Gelegenheit zum Ausruhen an bestimmten Plätzen zu geben, dann ist der Weg ganz einfach. Interessenten können sich direkt an die Gemeinde Illingen wenden (siehe Kontaktadresse). Für einen bestimmten Betrag wird eine neue Ruhebank mit Widmungsschild aufgestellt.
Jeder der bei Spaziergängen durch die Gemeinde Ruhebänke vermisst, kann sich bei der Gemeine Illingen melden. Gerne werden dort Wünsche und Anregungen für Bank-Standorte geprüft (06825/409128 oder 409126).
Berichterstattung folgt in den nächsten Ausgaben zu weiteren Standorten und Sponsoren.

Auch der ambulante Pflegedienst „Gaby Stullgys“ hat sich spontan dazu bereit erklärt sich der „Initiative Ruhebankkataster“ anzuschließen. Die Geschäftsleiterin Frau Gaby Stullgys ist unter anderem auch Mitglied im Seniorenbeirat. Mit der Spende einer Ruhebank möchte sie einen kleinen Baustein legen, um älteren und behinderten Menschen in der Gemeinde die Möglichkeit für ein wenig Ruhe und Entspannung zu geben. Sie findet es wichtig, dass Menschen schöne, gepflegte Plätze haben, an denen sie sich treffen und austauschen können.
Das Unternehmen besteht bereits seit dem 1. März 1997 und beschäftigt heute 13 Mitarbeiter/innen. Arbeitsschwerpunkte sind hier die ambulante Pflege und Versorgung von Kindern und Erwachsenen.
„Wir pflegen unsere Patienten wie auch wir gepflegt werden möchten!“ Dieses Leitbild zeigt, dass der Mensch im Mittelpunkt ihrer Arbeit und ihres Handelns steht, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion oder Nationalität. Die individuellen Bedürfnisse des Menschen bilden die Grundlage für ihre Pflegearbeit. Dabei versucht Gaby Stullgys mit ihrem Team die Pflege der sich ständig veränderten Situation des Menschen anzupassen. Die häusliche Pflege wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Deshalb ist es notwendig einen zuverlässigen Partner in der Nähe zu haben, der in der häuslichen Pflege unterstützt und im Alltag begleitet. Der Pflegedienst Gaby Stullgys setzt sich zum Ziel seinen Patienten solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.
Zur Betreuung der Patienten steht ein qualifiziertes Team bereit, das die Pflege nach den Richtlinien des Pflegeversicherungsgesetztes durchführt. Gaby Stullygs legt hierbei großen Wert darauf, dass sie fachlich kompetente Mitarbeiter/innen beschäftigt. Diese werden ständig durch interne und externe Fort- und Weiterbildungen auf den neusten Stand des medizinisch-pflegerischen Standards gebracht. Außerdem ist der Pflegedienst auch als Ausbildungsbetrieb für Altenpfleger/innen anerkannt.
Des Weiteren steht das Team immer bereit Hilfe bei verschieden Anträgen zu geben und allerlei Fragen zu Pflegeversicherung, Krankenkasse oder individueller Förderung zu klären. Auch steht der Pflegedienst beratend zur Seite, wenn es z.B. um einen bevorstehenden Wohnungsumbau geht.
Kooperationen unterhält das Unternehmen mit dem ASB, mit der IBSA e.V. Merchweiler (Initiative zur Betreuung Schwerstkranker und Begleitung und Angehörigen), mit verschieden Arztpraxen und Dienstleistern aus Krankengymnastik, Wundmanagement und Fußpflege.
Abschließend nochmals herzlichen Dank für die Spende einer Ruhebank.
Seniorenbeirat der Gemeinde Illingen neu konstituiert
Um die Belange älterer Menschen in unserer Gemeinde kümmert sich ab sofort das neu gebildete Team um den Seniorenbeauftragten Karl Philipp Meyer, der gleichzeitig zum Vorsitzenden des Beirates gewählt wurde. Seit 1996 gibt es den Seniorenbeirat in der Gemeinde Illingen. Er wurde auf Beschluss des Gemeinderates für die Zeit einer Legislaturperiode installiert. Danach wird er wieder neu berufen.
Der Seniorenbeirat der Gemeinde Illingen hat eine Gesellschaft vor Augen, die den Lebensraum für alle Generationen in Illingen schafft. Er versteht sich nicht als egoistisch denkende Alterslobby oder Altenpartei. Der Seniorenbeirat steht für ein neues Verständnis vom Alter. Eine Lebensphase, die neue Freiheiten zulässt, neue Möglichkeiten für den Einzelnen und die Gesellschaft eröffnet.
Der Beirat unterbreitet Vorschläge für den gesamten Bereich der Altenhilfe und steht Anträgen, Anregungen, Anfragen und Empfehlungen aus der Bevölkerung offen gegenüber. Er bietet sich der kommunalen Politik als Experte beim Thema Alter an, um Politik für Ältere mit Älteren zu diskutieren und zu gestalten.
So ist z.B. in der letzten Periode das Ruhebankkataster entstanden, die Apothekennotdienste werden aus mehreren Bezirken veröffentlicht, Einzelpersonen wurde unbürokratisch geholfen, der Lebensmittelbringservice ist entstanden.
Der Seniorenbeirat führt regelmäßig Sitzungen durch und wird weiterhin in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, die die Geschäftsführung wahrnimmt, Informationsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen durchführen.
Der Beirat arbeitet ehrenamtlich und versteht sich nicht als Konkurrenz zu bereits bestehender Seniorenarbeit in den Vereinen und Verbänden.
Karl-Philipp Meyer als Vorsitzender des Beirates wird im Vorstand unterstützt durch Frau Margot Fuchs (Stellvertreterin), Schriftführer Reinhard Wachter und die Geschäftsführung Elke Schleppi und Cordula Ogrizek.
Wir werden in den nächsten Ausgaben alle Mitglieder des Beirates im Einzelnen vorstellen. Kontakt: 06825/409128 oder 126 Gemeinde Illingen
