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Dienste & Beratung für Ältere


Wohnen im Alter

Aktionsprogramm des Ministeriums.
Hier gehts zur Informations-Seite.

Wegen der großen Nachfrage werden in diesem Jahr keine Anträge mehr entgegen genommen.


Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen

Seit Mitte 2009 wurde im Landkreis Neunkirchen ein Pflegestützpunkt eingerichtet.Er bietet Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des PSP-Saar.


Informationsveranstaltung

Informationsveranstaltung

Ein praktischer Wegweiser für den Alltag

Leichter durchs Leben
Barrierefreiheit ist eine große Aufgabe. Die Europäische Union hat sie zu einem Schwerpunktthema gemacht. In einer Zeit des demographischen Wandels und einer älter werdenden Gesellschaft wird dies immer wichtiger. Und es ist auch ein Gebot der Fairness, der Gleichbehandlung und der Diskriminierungsfreiheit. Seit 2004 stellen wir uns dieser Aufgabe. Wir haben ein Aktionsprogramm gestartet, das bis mindestens 2012 läuft und damit Nachhaltigkeit gewährleistet.
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Wegweiser durch die digitale Welt - für ältere Bürgerinnen und Bürger

Neue Broschüren eingetroffen

Die Bundesarbeitgemeinschaft der Senioren Organisation hat einen neuen Wegweiser heraus gegeben. Der „Wegweiser durch die digitale Welt – Für ältere Bürgerinnen und Bürger“ zeigt Ihnen, wie das Internet Ihren Lebensalltag bereichern und erleichtern kann. Er klärt über Rechte auf und gibt nützliche Tipps und Hinweise und erleichtert den Umgang mit den neuen Medien.
Die neuen Broschüren erhalten Sie im Bürgerbüro der Gemeinde Illingen (Rathausstraße) und im FB4 Menschen, Bildung und Soziales in Illingen (Hauptstraße 84).


Unabhängige Patientenberatung

Wer ernsthaft krank wird, ist oft ratlos, welche Therapien für ihn gut sind oder weiß nicht, welche Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. In diesen Fällen kann die unabhängige Patientenberatung Hilfe leisten.
Die nächste Beratungsstelle finden Illinger Bürger/-innen in Saarbrücken in der Dudweilerstraße 24 (Tel. 0681/9273679, Fax 0681/9273682, Email: saarbruecken@unabhaengige-patientenberatung.de).
Unabhängig von den Öffnungszeiten der Beratungsstelle bietet die unabhängige Patientenberatung eine telefonische Hotline an. Hier erhalten Sie erste Informationen und werden bei Bedarf an die für Sie erste zuständige Beratungsstelle weiter geleitet (Telefon: 0800/0117722 – Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr). Weitere Informationen zur unabhängigen Patientenberatung gibt es auch im Internet 


Im „Doktor-Taxi“ zum Arzttermin

Neunkircher Mediziner Goldmann hat neuartiges Transportsystem eingerichtet

Für viele Menschen stellt die Fahrt zum Arzt ein Problem dar: Selbst fahren ist unmöglich, die Krankenkasse zahlt eine Beförderung nicht. Verwandte stehen nicht zur Verfügung, ein Taxi ist zu teuer. Abhilfe verspricht da das Doc-Cab-System, das der Neunkircher Internist und Nephrologe Dr. Artem Goldmann seit März installiert hat.
Wenn Artem Goldmann über das deutsche Gesundheitssystem spricht, gerät er gewaltig in Rage. Einerseiner Kritikpunkte ist der Umgang mit dem Thema Patienten-Beförderung. Denn nur noch in Ausnahmefällen („da muss man einen enormen Aufwand betreiben, um einen Beförderungsschein zu bekommen“) erstatten die Kassen die Transportkosten. „Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung macht es aber gar keinen Sinn in diesem Bereich zu sparen. Wer seine ambulante Versorgung wegen der Fahrtprobleme nicht geregelt kriegt, landet schließlich im stationären Bereich, was deutlich höhere Kosten verursacht“, ärgert sich Goldmann. Er hat es aber nicht beim Kritisieren belassen, sondern nach Gesprächen mit Kollegen das Unternehmen Doc-Cab gegründet, das sich mit der Organisation und Durchführung von Patienten-Fahrten befasst. Wobei Doc-Cab sich weder als Taxi- noch als Krankentransport-Unternehmen versteht und deswegen auch nicht in Konkurrenz dazu tritt. „Wir wollen mit unserem Angebot den Patienten helfen und die ambulante medizinische Versorgung unterstützen“, erläutert Goldmann seine Beweggründe.
Anders als beim Taxi kann ein Doc-Cab nicht adhoc angefordert werden. Vielmehr muss eine Fahrt (Goldmann: „Die meisten medizinischen Termine sind im vorhinein geplant“) vorher via Telefon oder Internetbestellt werden, damit die Zentrale sinnvolle Fahrrouten zusammenstellen kann. Da nimmt das Doc Cab dann auch schon mal mit den Ärzten Rücksprache, damit sich Touren und Termine für alle Beteiligten besser vereinbaren lassen. Ist der Transport eines Rollstuhlfahrers angesagt oder ein Liegendtransport, vermittelt die Doc-Cab-Zentrale das an entsprechende Unternehmen weiter.
Zudem ist Doc Cab dabei, weitere Dienstleistungen aufzunehmen. So werden Rezepte vom Fahrzeug an die Apotheken gefaxt, können dann von dort direkt zum Patienten gebracht werden. In Zusammenarbeit mit einem Neunkircher Lebensmittelmarkt ist es sogar möglich, mittels einer Einkaufsliste auch dort Bestellungen für Dinge des täglichen Bedarfs aufzugeben, die dann vom Doc-Cab abgeholt und dem Kunden sogar bis in die Wohnung getragen werden. Goldmann sieht noch eine Menge Möglichkeiten für weitere Vernetzungen – beispielsweise mit Pflegediensten. Und verliert sein Ziel nicht aus den Augen: „Stärkung der Hausärzte und des ganzen ambulanten Medizin-Systems“.

Auf einen Blick:
Seit März sind die neunsitzigen Doc-Cabs vom Neunkircher Zentrum am Boxberg aus unterwegs, um Patienten aus Neunkirchen und Umgebung zu Ärzten in der Region und zu anderen medizinischen Dinestleistungen (und zurück) zu transportieren. Pauschal werden pro Fahrt 5 Euro als Kostenbeitrag erhoben. Das System Doc-Cab, für das es nach Einschätzung seines Gründers bundesweit kein Vorbild gibt, funktioniert nach Sammel-Taxi-Muster. Dr. Artem Goldmann hat den Transport-Service gegründet, der mittlerweile sechs Vollzeitkräfte beschäftigt. Das Spektrum der Dienstleistungen wird stets erweitert. Buchung und nähere Informationen unter Telefon: 01802/920888 oder im Internet unter: www.doccab.de
Neunkircher Rundschau vom 15. Juni 2009, Von SZ-Redakteurin Solveig Lenz-Engel


Prüfung und Sicherung von Rentenansprüchen bei familiärer Pflege

Das Bundessozialgericht fällt am 05. Mai 2010 ein wichtiges Urteil für pflegende Angehörige (Aktenzeichen: B 12 R 12/09 R). Entscheidet das Gericht positiv, werden sich mehr Angehörige als bisher in der Rentenversicherung pflichtversichern können, weil ihre Mindestpflegezeit künftig anders berechnet wird. Sie werden damit besser abgesichert. Der VdK führt bereits Musterstreitverfahren zur Rentenversicherungpflicht für pflegende Ange- hörige und hält Musteranträge für Betroffene bereit.
Im Internet stehen unter www.vdk.de/de22734 das VdK- Pflegetagebuch und Musteranträge zum Herunterladen bereit:

1. Muster für einen Erstantrag bei Pflegetätigkeit von mehr als 14 Stunden wöchentlich und für einen Überprüfungsantrag, wenn der Erstantrag abgelehnt wird;
2. Musterwiderspruch bei Ablehnung der Aufnahme in die Rentenversicherung;
3. Muster für Überprüfungsantrag bei Pflege über 21 beziehungsweise 28 Stunden wöchentlich und Musterwiderspruch bei Ablehnung.

Die VdK-Geschäftsstellen halten alle Materialien ebenfalls bereit.


Beratungsstellen

Beratungsstellen für kompetente Hilfe

Für alle, die Beratung wünschen, gibt es kompetente Ansprechpartner in Illingen und der Region.

Ansprechpartner und Beratungsstellen

Folgende Ansprechpartner/innen stehen zur Verfügung:

Betreuungsverein Sozialdienst katholischer Frauen und Männer
Telefon: 06821/913799
sowie die Betreuungsbehörde des Landkreises Neunkirchen
Telefon: 06824/9060
und das Vormundschaftsgericht Ottweiler
Telefon: 06824/3090

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung:
Betreuungsverein Sozialdienst katholischer Frauen und Männer
Telefon: 06821/913799
und Gemeinde Illingen
Telefon: 06825/409128

Rentenangelegenheiten:
Können bei der Gemeindeverwaltung Illingen in der Abteilung für Versicherungsangelegenheiten nachgefragt werden.
Ansprechpartnerin: Maria Busse
Telefon: 06825/409117
und Reinhilde Wadle
Telefon: 06825/409 118


Darüber hinaus sind zuständige Versicherungsanstalten zu kontaktieren:

Für Arbeiter:
Deutsche Rentenversicherung Saarland
Martin-Luther-Straße 2-4
66111 Saarbrücken
Tel: 0681/30930

Für Angestellte:
Deutsche Rentenversicherung Bund
Ruhrstraße 2
10709 Berlin
Tel: 030/8651
Email: drv-bund.de
Internet: deutsche-rentenversicherung.de
Kostenlose Servicenummer: 0800/10004800

Für Bergbaubeschäftigte:
Bundesknappschaft
Telefon: 0681/40020



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