zum Inhalt | zur Unternavigation | zur Hauptnavigation | Hilfe

Das historische Rathaus


Ein Schmuckstück unter den saarländischen Kommunalbauwerken 

Das Illinger Rathaus gehört zu den Schönen im Land. Markante erkerartige Elemente, Balkone, Fachwerk, Jugendstil-Ornamente und der Kontrast zwischen Sandstein und verputztem Obergeschoss prägen ein repräsentatives Gebäude, das seine Entstehungszeit Ende des 19. Jahrhunderts nicht verleugnen kann. Es waren vor allem zwei Baumeister, die hier Akzente gesetzt haben: die Kreisbaumeister Ludwig Israel 1876/77 und Otto Eberbach 1912.

Sehenswert ist der repräsentative Rathaussaal mit den Wappen der sechs Ortsteile.

Ältester Teil des Rathauses ist der linke Gebäudeteil, von Kreisbaumeister Ludwig Israel (1876), der vor allem durch das Portal mit dem preußischen Adler geprägt ist. Baumeister Otto Eberbach fügte dem strengen wilhelminischen Altbau fügte 1912 einen Anbau hinzu, der stärker auf Ornamente und Verzierungen setzte und mit Fachwerk angereichert wurde.

2001 ließ Bürgermeister Armin König die historische Bemalung des Sitzungssaales wieder freilegen. Historisierende Elemente und rustikale Einbauten, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hinzugekommen waren und den Blick auf das Wesentliche verstellten, mussten weichen. Auch in den Fluren wurden alte Farbkombinationen neu entdeckt.

Legendären Ruf genießt der Weinkeller, wo edle Tropfen aus dem Elsass und von der saarländischen Obermosel lagern. Er wird vor allem für schwierige Vertragsverhandlungen genutzt.

nach oben